Eigentlich wollte ich mit meinem ehemaligen Arbeitskollegen Alexander nur eine entspannte Runde Tennis spielen. Nach dem Spiel hat er mir ein wenig vom aktuellen Stand eines Start-ups erzählt und mir ein paar Dinge gezeigt, mit denen er selbst nicht wirklich glücklich war. Mein Gesichtsausdruck sagt manchmal mehr als 1.000 Worte. Quasi undercover haben wir dann gemeinsam einen Weg skizziert, wie wir uns das visuelle Erscheinungsbild für das Start-up vorstellen könnten. Eine Idee wurde zur nächsten – und relativ schnell war da ein klarer Weg. Die Gründer Bernard und Jürgen davon zu überzeugen, zu diesem Zeitpunkt noch einmal grundlegende Dinge komplett neu aufzusetzen, war schon eine echt harte Nuss. Zum Glück konnten wir sie knacken und anschließend mit Vollgas den neuen Weg im Detail ausarbeiten. Es ist immer wieder erstaunlich, was in minimaler Zeit unter maximalem Druck entstehen kann.
»Während unserer Gründungsphase kam Marco zu einem Zeitpunkt an Bord, als wir in einigen Bereichen schon ziemlich weit waren und der große Tag immer näher rückte, an dem der Vorhang aufgehen sollte. Mit seinem „Das könnt ihr so nicht machen!" ist er bei uns damals nicht gerade auf offene Türen gestoßen. Aber seine Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt. Rückblickend würden wir alles genauso wieder machen. Er hat ein zeitgemäßes Erscheinungsbild für unser Start-up entwickelt – bis zum Messe-Outfit der Vertriebsmannschaft – und in Windeseile unseren rund 2.000 m² großen Messestand konzipiert und realisiert.«
Ich melde mich bei ihnen. Ohne Drückermentalität, versprochen!
„Der Vorteil einer kleinen Agentur? Man spricht oft mit dem Chef.
Der Nachteil? Man spricht oft mit dem Chef."